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Naturheilkundliche Behandlung der altersbedingten trockenen Makuladegeneration

Was sind die Ursachen einer Makuladegeneration?

Die Ursachen einer Makuladegeneration sind bisher nicht bekannt. Es kommt zu Stoffwechselablagerungen hinter der Netzhaut, die die Durchblutung der Sehzellen immer mehr beeintr√§chtigen. Auch minimale Entz√ľndungsprozesse scheinen eine Rolle bei der Entstehung der AMD zu spielen.


Alterungsprozesse spielen eine Rolle

Die Sehzellen der Netzhaut sind st√§ndig dem Licht ausgesetzt, und gerade das kurzwellige blaue Licht f√ľhrt zu Alterungsprozessen in den Zellen. Diese sind normalerweise recht gut durch die Filterfunktion der Linse und dem in den Netzhautzellen eingelagerten Lutein gesch√ľtzt.


Der Lebensstil: Essen und Rauchen

Man wei√ü auch, dass Lebensstilfaktoren eine Rolle bei der Entwicklung und dem Voranschreiten dieser Erkrankung spielen. So kann als sicher gelten, dass Rauchen das Risiko eine Makuladegeneration zu entwickeln erh√∂ht. Eine vitalstoffreiche Ern√§hrung die reich an Omega-3-Fetts√§uren ist, scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen. Diese Vitalstoffe haben u.a. die Eigenschaft, die (Seh-) Zellen vor √ľberm√§√üigen Alterungsprozessen zu sch√ľtzen. Sie wirken antioxidativ und regenerierend. Die Omega-3-Fetts√§uren wiederum wirken entz√ľndungshemmend.


Die Aufgaben der naturheilkundlichen Behandlung

  • die Durchblutung verbessern
  • Entz√ľndungshemmung
  • ausreichende Vitalstoffversorgung durch Ern√§hrung und auch Nahrungserg√§nzungen
  • Lichtschutz

Ein wesentlicher Punkt bei einer naturheilkundlichen Behandlung ist, dass hier der ganze Organismus behandelt wird. Ein krankes Auge ist ein Teil eines kranken Körpers. Also wird nicht nur das Auge behandelt, sondern es wird der ganze Körper in die Behandlung mit einbezogen.

Akupunktur f√ľr den K√∂rper

Da die meisten Menschen, die eine chronische Augenerkrankung haben, auch an weiteren chronische Erkrankungen leiden, empfehle ich zu Beginn eine Körperakupunktur mit 4-6 Sitzungen.

Akupunktur f√ľr die Augen

Die Augenakupunktur nach Boel, ist f√ľr mich die Basis der naturheilkundlichen Augentherapie. Akupunktur kann unter anderem die Durchblutung der Netzhaut verbessern, und wirk ausserdem allgemein entz√ľndungsregulierend. Die verwendeten Akupunkturpunkte liegen an der Stirn, an den H√§nden und den F√ľ√üen. Mehr Info zum Ablauf und zu den Kosten.

Ernährung und Bewegung

Ernährung

Ein paar grunds√§tzliche Ern√§hrungstipps sind n√ľtzlich. Vitalstoffreich, m√∂glichst selbst zubereitet sind einige sinnvolle Anregungen.

Bewegung

Ein bischen Bewegung h√§lt fit und f√∂rdert die Durchblutung auch im Auge. 30min. Spazierengehen am Tag sind schon ein gro√üer Gewinn f√ľr Ihren K√∂rper.

Vitamine, Mineralstoffe und Co.

Bestimmte Vitamine und Mineralstoffe haben sich bewährt und auch in Studien ihre Wirksamkeit bei Makuladegeneration unter Beweis gestellt.
AREDS-Studie, LUTEGA-Studie
Hier eine kleine Auswahl an sinnvollen Vitalstoffen.

Lutein und Zeaxanthin

Lutein und Zeaxanthin sind gelbe Farbstoffe, die in die Netzhaut eingelagert werden, und dort als Lichtfilter f√ľr blaues Licht wirken. Auch wirken Sie antioxidativ. Besonders wichtig wenn nach einer „Grauen-Star-Operation“ die Filterfunktion der Linse wegf√§llt.

Coenzym Q10

Coenzym Q10 wirkt neuroprotektiv, d.h. es sch√ľtzt die Nervenzellen und damit auch die Netzhaut, die ja ein Teil des Gehirnes ist, vor Sch√§den.

Pycnogenol¬ģ

Pycnogenol¬ģ wirkt ebenfalls antioxidativ und kann, nach neuen Studien, die Funktion der Kapillaren verbessern.

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-FS sind in Fisch√∂l und auch z.B. Lein√∂l und Raps√∂l enthalten. Sie wirken u.a. entz√ľndungshemmend.

Vitamin D

Ob Vitamin D zur Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration Vorteile bringt, wei√ü man nicht. Eine Studie die j√ľngst in der Zeitschrift JAMA ver√∂ffentlicht wurde konnte allerdings zeigen, dass sehr niedrige Vitamin D Spiegel zusammen mit vorliegenden Risikogenen f√ľr eine AMD das Erkrankungsrisiko f√ľr eine Makuladegeneration deutlich (um das 6,7-fache) erh√∂hen. Nach der Studie steigt das Risiko wenn der Vitamin D Spiegel 12ng/ml unterschreitet.

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