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Juvenile Makuladegeneration

Gemeinsame Kennzeichen der juvenilen Makulopathien ist der Beginn der Symptome schon im Kindergarten oder Jugendalter. Ausserdem sind sowohl die juvenile Makuladegeneration (M. Stargardt) als auch die vitelliforme Makuladystrophie (M. Best) vererbbare Augenerkrankungen. FĂŒr beide Erkrankungen gibt es keine etablierte augenheilkundliche Therapie.


M. Stargardt – juvenile Makuladegeneration

Der Morbus Stargardt ist eine seltene chronisch verlaufende Augenerkrankung. Diese Krankheit ist genetisch bedingt, und wird autosomal-rezessiv vererbt.
Sie beginnt meist im Kindes- und Jugendalter, zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr, mit einer fortschreitenden Verschlechterung des Sehvermögens.
Im Endstadium liegt die SehschÀrfe/Visus meist unter 0,1.
Die Möglichkeiten einer augenÀrztlichen Therapie sind begrenzt.

M. Best – vitelliforme Makuladystrophie

Der Morbus Best gehört zu den juvenilen Makuladegenerationen. Diese Erkrankungen sind genetisch bedingt, d.h. sie werden vererbt. Es ist eine selten vorkommende Erkrankung, und beginnt oft schon im Kindes- oder Jugendalter, in einigen FĂ€llen aber auch erst im Erwachsenenalter. Die Erkrankung fĂŒhrt zu einem Sehverlust, wobei der Beginn und der Verlauf individuell sehr unterschiedlich sein kann.

Akupunktur und Naturheilkunde bei juveniler Makuladegeneration

M. Stargardt und M. Best sind beides sehr seltene Erkrankungen, so dass kaum Erfahrungen mit Akupunkturbehandlungen und naturheilkundlicher Therapie bestehen. Möglicherweise kann der Krankheitsverlauf etwas verlangsamt werden. Andererseits sind auch die Möglichkeiten der Augenheilkunde sehr begrenzt.

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M.Best

vitelliform = dotterartig

Der Morbus Best gehört zu den juvenilen Makuladegenerationen. Diese Erkrankungen sind genetisch bedingt, d.h. sie werden vererbt. Es ist eine selten vorkommende Erkrankung, und beginnt oft schon im Kindes- oder Jugendalter, in einigen FĂ€llen aber auch erst im Erwachsenenalter. Die Erkrankung fĂŒhrt zu einem Sehverlust, wobei der Beginn und der Verlauf individuell sehr unterschiedlich sein kann.

Hinter der Makula bildet sich eine Zyste, d.h. ein flĂŒssigkeitsgefĂŒllter Hohlraum, der fĂŒr den Augenarzt Ähnlichkeit mit einem Eigelb hat. Diese Zyste ist ca. 2-3 mal so groß wie die Makula. Auch hier sind die Befunde von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich.

Die Betroffenen klagen ĂŒber unscharfes verwaschenes Sehen (die Makula ist die Stelle der Netzhaut, die uns das scharfe Sehen und damit z.B. das Lesen ermöglicht), und ĂŒber eine Verzerrung der angeschauten GegenstĂ€nde. Ganz deutlich wird das beim Blick auf gerade Linien, Badkacheln, Amsler-Test, die gewellt und verzerrt erscheinen. Dies kommt durch eine unregelmĂ€ĂŸig vom Untergrund angehobene Netzhaut. Beide Augen sind betroffen.

Da im Laufe der Jahre die Sehzellen im zentralen Sehbereich langsam absterben, entwickelt sich wie bei der altersbedingten Makuladegeneration auch, eine besondere Form der Sehbehinderung. Eine Orientierung im Raum ist noch möglich, aber Lesen z.B. geht nur noch mit einer Lupe.

Auf dem besseren Auge bleibt der SehschĂ€rfeverlust meist bei 0,5 stehen. Da es im weiteren aber zu Neubildung von BlutgefĂ€ĂŸen (Neovaskularisation) kommen kann, mit der Bildung undichter GefĂ€ĂŸe, kann es im Folgenden zu Einblutungen und zu einem weiteren Sehverlust kommen.

Es gibt bisher keine schulmedizinische Behandlungsmöglichkeit.

Links und Quellen