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Trockene Makuladegeneration – Was ist das?

Eine chronische Augenerkrankung im Alter

Starke Sehbehinderung im Alter – Lesen wird unmöglich Die trockene Makuladegeneration entwickelt sich meist über viele Jahre, und kann zu einer massiven Sehbehinderung führen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Anzahl der betroffenen Menschen stark zu. So hat ca. jeder 3. 80-jährige Symptome und Befunde einer trockenen Makuladegeneration. Aber auch schon mit 40, 45 oder 50 Jahren können Zeichen einer Makuladegeneration im Auge sichtbar sein, wenn auch bei nur wenigen Menschen. Typisch für die Makuladegeneration ist der Verlust des „Scharfen Sehens“. Betroffene Menschen können sich im Raum noch gut orientieren, aber nicht mehr lesen, keine Gesichter mehr erkennen etc.

Ursache der Makuladegeneration

Die Ursache der altersabhängigen Makuladegeneration ist derzeit noch nicht bekannt. Man weiß, dass bestimmte Farbstoffe, das Lutein und das Zeaxanthin, von Kindheit an in unsere Netzhaut eingelagert ist, und durch ihre gelbe Farbe das energiereiche kurzwellige blaue Lichtspektrum herausfiltern bzw. abschwächen. Diese Farbstoffe wirken also wie eine „innere Sonnenbrille“. Dieses kurzwellige blaue Licht kann über die Jahre die Sehzellen schädigen. Und im Laufe des Lebens scheint bei vielen Menschen dieser Schutz abzunehmen, da die Konzentration der Farbstoffe in der Netzhaut im Laufe der Zeit sinkt. Wir nehmen Lutein und Zeaxanthin mit der Nahrung auf, vor allem durch grünes Blattgemüse, und offensichtlich zuwenig, um den Schutz auch im Alter aufrecht zu halten.

Risikofaktoren

Einige Risikofaktoren für die Entwicklung einer AMD sind jedoch bekannt:
  • Rauchen
  • genetische Disposition, d.h. eine familiäre Häufung. Das Risiko eine Makuladegeneration zu bekommen, scheint auch zu gewissen Anteilen vererbbar zu sein.
  • evtl. auch Ernährung und Umwelteinflüsse
  • hoher Blutdruck, da er die Gefäße schädigen kann
  • Diabetes mellitus, also die Blutzuckererkrankung, ebenfalls wegen der Schädigung der Gefäße

Prävention und Vorbeugung

Aus den bekannten Risikofaktoren kann man Ableiten, welche Maßnahmen möglicherweise einer Makuladegeneration vorbeugen können. Ich schreibe das so vorsichtig, da es hierfür keine Studien gibt.
  • Rauchen aufhören, das ist vielleicht das Wichtigste um einer AMD vorzubeugen
  • Wenn sie einen bekannten Bluthochdruck oder einen Diabetes haben , sollten Blutdruck und Blutzucker möglichst gut eingestellt sein.
  • gesunde Ernährung mit viel (dunkel-)grünem Blattgemüse. Grünkohl, Mangold, Spinat und auch Feldsalat enthalten relativ viel Lutein.
  • Schutz vor übermäßiger Lichteinstrahlung, d.h. Sonnenbrille oder auch eine Schirmmütze im Sommer tragen.

Symptome der trockenen Makuladegeneration

  • Lesen und Gesichtererkennen wird unmöglich: Entscheidend ist der Verlust des scharfen Sehens, d.h. Lesen wird zunehmend unmöglich. Dies läßt sich im späteren Stadium auch mit einer Brille nicht korrigieren, da die Sehzellen absterben. Eine zeitlang können sich die Betroffenen mit einer Lupe behelfen.
  • Auch das Wellensehen ist typisch, d.h. man sieht gerade Linien krumm und mit Wellen. Der Fachbegriff hierfür lautet: Metamorphopsie.
  • In der „Bildmitte“ entwickelt sich ein grauer Fleck, da die Sehzellen abgestorben sind.

Augenärztliche Therapie

Eine augenärztliche Therapie der trockenen Makuladegeneration ist nicht bekannt. Wichtig sind regelmäßige Kontrollen, um den möglichen Übergang von der trockenen in die feuchte Form der Makuladegeneration früh zu erfassen.

Akupunktur und naturheilkundliche Behandlung

Die naturheilkundliche Augenbehandlung, vor allem die „Augenakupunktur nach Boel“, ist nach meiner Erfahrung eine sinnvolle Möglichkeit zur Beeinflussung des Krankheitsverlaufes dar. Lesen Sie mehr: naturheilkundliche Therapie
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Als Arzt für Allgemeinmedizin habe ich lange Erfahrung mit der Schulmedizin und psychosomatischer Medizin. Darüberhinaus habe mich seit ca. 20 Jahren intensiv in verschiedenen Akupunkturmethoden, klassischer Homöopathie und Naturheilkunde weitergebildet. Profitieren Sie von meinem Wissen.
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Die Makuladegeneration ist eine chronische Erkrankung

Bei der trockenen Makuladegeneration heißt das, dass sich diese Augenerkrankung über Jahre und Jahrzehnte entwickelt und von alleine nicht mehr verschwindet. Im Gegenteil, wird die Sehbehinderung durch die Stoffwechselablagerungen, die sogenannten Drusen, im Laufe der Zeit immer gravierender.

Eine Erkrankung des Alters

Von der trockenen Makuladegeneration werden mit zunehmendem Alter immer mehr Menschen betrofffen. So kann man die Zeichen der Trockenen Makuladegeneration, die Drusen, in der Altersgruppe von 35-44 Jahren bei ca. 3% bei Leute nachweisen. In der Altersgruppe von 65-74 Jahren sind es schon ca. 20%, und mit zunehmendem Alter sind noch mehr Menschen betroffen. Da sich diese Erkrankung meist sehr langsam entwickelt, heißt das aber nicht, dass alle diese Menschen auch Erblinden.

Ursache unbekannt

Die Ursache der altersbedingten Makuladegeneration ist unbekannt. Man weiß, dass Rauchen das Risiko, diese Erkrankung zu entwickeln um das 2-4 erhöht. Ausserdem gibt es Hinweise, dass evtl. eine hohe Zufuhr an Kohlenhydraten über Jahre das Risiko für eine trockene Makuladegeneration ebenfalls erhöhen könnte. Auch eine genetische Dispisition, d.h. eine famliäre Häufung, wird diskutiert.

Symptome der trockenen Makuladegeneration

Anfangs haben die Patienten keine Beschwerden. Diese Erkrankung ist nicht schmerzhaft, man sieht sie nicht von aussen, es kommt zu keinen sichtbaren Veränderungen. Im Laufe der Jahre, wenn die Drusen größer werden, kommt es langsam zu einem Verlust des scharfen Sehens. Lesen wird unmöglich, Gesichter erkennen wird unmöglich und so weiter. Das bedeutet natürlich eine massive Einschränkung der Lebensqualität und der Selbstständigkeit. Da die Drusen die Netzhaut nach vorne wölben und damit wellig machen, werden gerade Linien ebenfalls wellig gesehen. Dies kann man gut mit dem Amsler-Test selbst kontrollieren. Oder man schaut, ob die Badkacheln o.ä. gerade sind oder wellig. Dieses „Wellensehen“ tritt auch bei anderen Augenerkrankungen auf. Z.B. bei der feuchten Makuladegeneration oder auch bei der Epiretinalen Gliose, dem Morbus Pucker. Bei der feuchten Makuladegeneration wird die Netzhaut durch Einblutungen und Ödeme uneben gemacht, bei der Epiretinalen Gliose legt sich die Netzhaut in Falten.

Keine augenärztliche Therapie der trockenen Makualdegeneration möglich

Derzeit gibt es von Seiten der Augenheilkunde keine anerkannte wissenscchaftlich abgesicherte Behandlung der trockenen Makuladegeneration. (Im Unterschied zur Therapie der feuchten Makuladegeneration, bei der sich die Spritzen in das Auge als sehr erfolgreich erwiesen haben.)

Naturheilkundliche Behandlung der trockenen Makuladegeneration

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