Klaus Schleusener - Facharzt für Allgemeinmedizin Klaus Schleusener - FA Allgemeinmedizin
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Altersbedingte Makuladegeneration

Diese Seite informiert Sie über die Krankheit „Altersbedingte Makuladegeneration„, kurz AMD genannt.
  • Wie entsteht die Erkrankung?
  • An welchen Symptomen kann man die Krankheit erkennen?
  • Welche Folgen hat die Krankheit für das Leben.
  • Und wie kann man die Makuladegeneration behandeln. Welche Therapien gibt es?
  • die ergänzende naturheilkundliche Therapie u.a. mit der Augenakupunktur nach Boel.

Welche Formen der Erkrankung gibt es?

Trockene Makuladegeneration

Die trockene Makuladegeneration ist die häufigste Form der Makuladegeneration. Ab ca. dem 70 Lebensjahr ist etwa jeder 5 Bundesbürger betroffen.

Feuchte Makuladegeneration

Die feuchte Makuladegeneration entsteht meist aus der trockenen Form und kann durch Einblutungen und Wasseransammlungen in der Netzhaut sehr schnell zur Sehbehinderung bis zum völligen Ausfall des zentralen scharfen Sehens führen.

Juvenile Makuladegeneration

Juvenile Makuladegeneration
Die juvenilen, d.h. jugendlichen, Formen der Makuladegeneration sind selten und gehören nicht zur altersbedingten Makuladegeneration. Sie sollen hier nur der Vollständigkeit halber genannt werden.

Wie sieht ein Mensch mit Makuladegeneration?

Das Copyright für diesen Film liegt bei „Woche des Sehens„.

Ursachen

Die Ursache der Altersbedingten Makuladegeneration ist nicht bekannt. Man weiß, dass sie bei älteren Menschen viel häufiger vorkommt, und dass Rauchen das Risiko deutlich erhöht. Die feuchte Makuladegeneration entsteht (meist) aus der trockenen Form.

Symptome

  • Es kommt zu einer massiven Sehbehinderung
  • Das scharfe Sehen geht verloren, d.h. Lesen wird unmöglich.
  • Schließlich droht eine Form der Erblindung.
  • Wellensehen ist typisch, d.h. gerade Linien erscheinen gewellt (siehe Amsler-Gitter)
  • bei der feuchten Makuladegeneration kann es zu Einblutungen und damit einem plötzlichen Sehverlust kommen

Therapie und Behandlung

Zur Therapie der Trockenen Makuladegeneration gibt es keine schulmedizinisch-wissenschaftlich anerkannte Behandlung. Über die naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten bei trockener Makuladegeneration informiert Sie diese Webseite. Die feuchte Makuladegeneration hingegen kann sehr effektiv mit Spritzen in den Augapfel behandelt werden. Die naturheilkundliche Behandlung ist bei der feuchten Makuladegeneration weitgehend identsich mit der Behandlung der trockenen Form.

Klaus Schleusener Facharzt für Allgemeinmedizin 
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Akupunktur in Karlsruhe

Als Arzt für Allgemeinmedizin habe ich lange Erfahrung mit der Schulmedizin und psychosomatischer Medizin. Darüberhinaus habe mich seit ca. 20 Jahren intensiv in verschiedenen Akupunkturmethoden, klassischer Homöopathie und Naturheilkunde weitergebildet. Profitieren Sie von meinem Wissen.
Naturheilkundliche Arztpraxis Schleusener
Klaus Schleusener
Facharzt für Allgemeinmedizin
Zusatzbezeichnung Homöopathie, Naturheilkunde
Meister der Akupunktur (daegfa)
Schwerpunkt der Praxistätigkeit: Akupunktur - Augenakupunktur nach Boel - Raucherentwöhnung
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Rechtlicher Hinweis: Die Informationen ersetzen nicht den Arztbesuch und stellen keine Aufforderung oder Anleitung zur Selbsttherapie dar. Naturheilkunde, Akupunktur und Homöopathie sind schulmedizinisch nicht anerkannt und entsprechen nicht der leitliniengerechten Medizin. Ich übernehme keine Haftung für die Informationen in diesem Artikel. [sc:Einzugsgebiet]
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Eine Erkrankung des Alters

Wie der Name „Altersbedingte Makuladegeneration“ sagt, ist es ist es eine Erkrankung des älteren Menschen. Nach einer kürzlich veröffentlichten Studie, kann man Anzeichen dieser Erkrankung schon in der Altersgruppe von 35-44 Jahren in ca. 3% der Fälle nachweisen. Trotzdem: es ist eine Augenerkrankung, die häufiger wird, wenn der Mensch älter wird. So haben die 75-84-jährigen in ca. 25% diese Erkrankung, bei den über 85-jährigen ca. 33%.

Eine häufige Erkrankung

Man schätzt, dass ca. 1-3 Millionen Menschen in Deutschland an dieser Erkrankung leiden, bzw. dass man bei diesen Menschen diese Erkrankung diagnostizieren kann.

Eine lange trügerische Entwicklung

Die trockene Makuladegeneration entwickelt sich über einen langen Zeitraum, über 1-2 Jahrzehnte. Und sie macht auch lange keine wesentlichen Beschwerden. Gut, man sieht etwas schlechter, aber man ist ja schon alt, und braucht halt eine Brille. Doch irgendwann hilft die Brille nicht mehr. Man kann trotz Brille immer schlechter lesen, kann keine Gesichter mehr erkennen.

Um selbstständig zu bleiben, muss man scharf sehen können

Den allermeisten Menschen ist es wichtig, auch im Alter noch solange wie möglich selbstständig bleiben zu können. Nicht auf Hilfe angewiesen zu sein. Und genau das ist im fortgeschrittenen Stadium der Makuladegeneration ganz schwierig. Man kann nicht mehr lesen, auch nicht mit Brille. Lange Zeit kann eine Lupe noch helfen. Man kann Gesichter nicht mehr erkennen, und erkennt die Menschen nur noch an der Stimme. Treppen gehen wird schwierig, weil man die Stufen nicht mehr sieht. Und so weiter.

Nicht wirklich blind, aber…

Mit einer Makuladegeneration wird man nicht richtig blind. Die Umgebung kann man noch gut wahrnehmen, man kann sich noch gut im Raum orientieren. Nur scharf sehen, etwas focussieren, das geht nicht mehr. In ganz ausgeprägten Fällen sehen die Menschen in der Mitte des Sehfeldes nur noch einen grauen oder schwarzen Fleck.

Die Makula; ein bischen Anatomie

Die Makula lutea, gelber Fleck ist ein Teil der Netzhaut, und liegt an der hinteren Augenwand. Sie ist wenige Millimeter groß und dient dem scharfen Sehen. Wenn die Makula gestört ist, dann ist es nicht mehr möglich zu lesen oder Gesichter zu erkennen. Im Gegensatz zum Rest der Netzhaut wird die Makula lutea, gelber Fleck nur von hinten von der dahinterliegenden Aderhaut durch Diffusion ernährt. Und auf diesen Weg von den Blutgefäßen der Aderhaut(Choroidea) zur Makula können sich im Laufe des Lebens Ablagerungen bilden, die sogenannten Drusen.

Es gibt 2 Formen der Makuladegeneration

Die Krankheit beginnt mit Stoffwechselablagerungen, den Drusen, hinter der Netzhaut. Diese schränken das Scharf-Sehvermögen, den Visus, im Laufe der Zeit stark ein. Der Visus: mit dem Visus bezeichnet man die Fähigkeit scharf zu sehen. Das ist natürlich wichtig um die Zeitung zu lesen oder auch um Gesichter zu erkennen. Ein Visus von 1,0 gilt als normal, jedoch sehen manche Menschen auch noch deutlich besser, und haben einen Visus von z.B. 1,3. Der Augenarzt kann den Visus mit Sehtafeln oder ähnlichen Vorrichtungen messen. Bei einem Visus von 0,3 ist das Sehen schon deutlich eingeschränkt. Der Visus hängt unter anderem von der Makula ab, da dieses Netzhautstelle für das „Scharfsehen“ zuständig ist. Dieses Stadium der trockenen Makuladegeneration verläuft meist über viele Jahre.
  • Übergang zur feuchten Makuladegeneration
Wenn der Sauerstofftransport zur Netzhaut durch die Drusen dann schließlich stark eingeschränkt ist,  schreien die Sehzellen der Makula um Hilfe. Das machen sie natürlich nicht laut, sondern indem sie bestimmte Botenstoffe aussenden, die die Adern in der Aderhaut zum schnellen Wachstum nach vorne und durch die Stoffwechselablagerungen hindurch anregen. Diese Botenstoffe heißen VEGF (vascular endothelial growth factor). Dummerweise sind diese neugebildeten Gefäße nicht ganz dicht. „Pfusch am Bau“ könnte man sagen. Es kann plötzlich zu Einblutungen und Wassereinlagerungen (Makulaödem) in die Netzhaut kommen. Jetzt ist die Erkrankung in das nächste Stadium übergegangen.
  • Feuchte Makuladegeneration
Die feuchte Makuladegeneration entsteht meist aus einer trockenen Makuladegeneration. In diesem Stadium haben sich neue und undichte Gefäße gebildet, und es kann plötzlich zu Einblutungen und Wassereinlagerungen (Makulaödem) in die Netzhaut kommen. Dadurch kann das Sehvermögen binnen kürzester Zeit massiv eingeschränkt werden. Diese Einblutungen können vom Körper wiederaufgenommen und resorbiert werden. Aber nach mehreren Einblutungen kann es zu Vernarbungen kommen. Und da die Makula nur ca. 0,5-2mm im Durchmesser mißt, können auch schon kleinere Blutungen massive Folgen haben. Als 3. und letztes Stadium kann man noch das
  • Narbenstadium
benennen. Hier ist die Makula vernarbt, die Sehzellen sind tot. Der Patient sieht nur noch einen schwarzen Fleck in der Sehfeldmitte.

Augenärztliche Therapie

Dank der modernen Spritzentherapie, die seit ca. 2006 verbreitet ist, kommt es heute nur noch selten zum 3. Stadium, dem Narben-Stadium. Wenn die Netzhaut vernarbt ist, ist derzeit keine Therapie möglich. Evtl. kommt in Zukunft die Implantation von lichtempfindlichen Mikrochips in Frage, das ist derzeit aber noch Zukunftsmusik. Bei der Feuchten Makuladegeneration kann man mit der etablierten augenärztlichen Spritzentherapie den Krankheitsprozess in den allermeisten Fällen stoppen. Hierbei werden nach einer Betäubung Arzneimittel in den Glaskörper des Auges gespritzt. Diese Arzneimittel verteilen sich dann im Auge und gelangen so auch zur Netzhaut und zur Aderhaut. Dort fangen sie sog. Gefäßwachstumsfaktoren ab und bewirken so eine Rückbildung der neugebildeten und undichten Blutgefäße. Dadurch nimmt dann das Risiko von Einblutungen und Wasseransammlungen (Makulaödem) ab.  Diese Spritzentherapie (IVOM genannt) wird alle 4-6 Wochen vorgenommen. Oft werden 3 Spritzen verabreicht, dann der Erfolg kontrolliert und danach entschieden wie weitergemacht wird. Bei der Trockenen Makuladegeneration sieht es nicht ganz so gut aus, da kann die Augenheilkunde derzeit „nur“ Vitamine und Lutein anbieten. Die Betroffenen bekommen meist nur zu hören: „Da kann man nichts machen“, „Das müssen wir regelmäßig kontrollieren“. Die Unterstützung mit bestimmten Vitaminen und Lutein ist meiner Meinung nach sinnvoll. In den letzten Jahren wurden zum Thema „Vitamine und Mineralstoffe bei Makuladegeneration“ mehrere große Studien aufgelegt. Die bekanntesten Studien sind die AREDS und AREDS2 und die LUTEGA.

Naturheilkundliche Begleittherapie

Ich schreibe ganz absichtlich „Begleittherapie“, da die Naturheilkunde bei der Altersbedingten Makuladegeneration die konventionelle Augenheilkunde nicht ersetzen kann und will. Gerade bei der Feuchten Makuladegeneration ist die Injektionstherapie das unumstrittene Mittel der Wahl. Trotzdem kann man zusätzlich naturheilkundlich arbeiten, mit dem Ziel, den Gesundheitszustand der Menschen zu verbessern. Bei der Trockenen Form, bei der es keine erfolgversprechende etablierte Therapie gibt, kann nach meiner Einschätzung, eine naturheilkundliche Therapie und  speziell die Augenakupunktur nach Boel, den Betroffenen oft helfen. Das Ziel der Akupunktur-Behandlung ist in diesem Fall den Fortschritt der Erkrankung zu verlangsamen oder sogar zu Stillstand zu bringen. Nicht wenige Patienten berichten sogar über eine Verbesserung des subjektiven Sehens. Da die Therapie der beiden Erkrankungsformen sehr unterschiedlich ist, finden Sie weitere Informationen auf Unterseiten. Hier finden Sie eingehendere Informationen zur Trockenen Makuladegeneration, zur Feuchten Makuladegeneration und zu den Themen Ablauf der Augenakupunktur sowie Kosten der Augenakupunktur. Diese Website ist eine von mehreren Websites der Naturheilkundlichen Arztpraxis Klaus Schleusener. Weitere Websites der Praxis: